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Hydraulischer Abgleich

Flächenheizung/-kühlung

Hydraulischer Abgleich

Gemäß VOB Teil C bzw. DIN 18380 „VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) – Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen“ ist der hydraulische Abgleich einer Heiz-/Kühlanlage zwingend vorgeschrieben, dadurch werden optimale Betriebsbedingungen sichergestellt. In der DIN 94679 „Hydraulische Systeme in heiz-, kühl- und raumlufttechnischen Anlagen“ wird die Durchführung näher beschrieben.

Aufgrund der unterschiedlichen Länge und Anzahl der Rohrbiegungen bei den Strang-Zuleitungen vor dem Heizkreisverteiler und unterschiedlichen Heizkreislängen liegen sehr unterschiedliche Fließwiderstände vor. Um sicherzustellen, dass jeder Heizkreis mit dem bei der Projektierung ermittelten Massestrom versorgt wird, erfolgt eine Einregulierung der Heizkreise am Heizkreisverteiler. Die Wärmemenge welche übertragen wird, ergibt sich aus der Menge von Heiz-/Kühlwasser, welches entsprechend temperiert, nach dem Heizkreisverteiler das Wärmeübergabesystem durchströmt. Dementsprechend ist jeder Wärmeübergabekreis am Heiz-/Kühlkreisverteiler mit einem Durchflussmengenanzeiger ausgestattet und in der Regel in l/min skaliert.

Der hydraulische Abgleich ist grundlegend für den bestimmungsgemäßen und effizienten Betrieb einer Wärmeübergabe, so auch für die Flächenheizung/-kühlung. Damit jeder Heiz-/Kühlkreis mit der entsprechend der Auslegung (Planung) festgelegten Wärmemenge versorgt wird, ist es notwendig, die daraus resultierenden Heiz-/Kühlwassermenge (Masse-Volumenstrom) durch Feineinstellung der maximalen Ventildurchsätze eines jeden Heiz-/Kühlkreises sicherzustellen.

Hydraulischer Abgleich – nicht abgeglichen

Hydraulischer Abgleich – abgeglichen

Ein hydraulischer Abgleich spart Energie, optimiert die Wärmeverteilung in den Systemflächen, verhindert Fließgeräusche, sorgt für einen guten Wirkungsgrad der Anlage und erhöht die Regelfähigkeit des Systems. Nur ein hydraulisch abgeglichenes Wärmeübergabesystem kann effizient und nachhaltig betrieben werden.

Außerdem wird der Hydraulische Abgleich über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert.