Energetische Sanierung - Instandhaltung

Neuaufbau und Nutzung des Pauliklosters Brandenburg als Museum, Nutzfläche: 3.000 qm, Grundsteinlegung 1286

Modernisierungsziel:

Aufbau/Sanierung und Neunutzung der Klosteranlage als Museum.

Modernisierungsmaßnahmen:

Wiederaufbau des Gebäudes. Die Wärmeversorgung der Fußbodenheizung erfolgt durch zwölf Bohrungen bis 100 m Tiefe mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe mit einer Nennwärmeleistung von 81,2 Kilowatt und einem Gas-Brennwertkessel von 460 Kilowatt. Verlegt wurde eine Flächenheizung im gesamten Ausstellungsbereich, im Bürobereich, sowie im Chorbereich des Kirchenschiffes. Es kamen sowohl Nasssysteme als auch Trockensysteme zum Einsatz, abhängig von den statischen Erfordernissen und Fußbodenhöhen im Bestand. Es wurden 1500 qm Flächenheizung mit 10000 m FBH-Rohr 14 x 2 im Noppenplattensystem bzw. im Trockenbau verlegt.

Weitere Anforderungen:

Das Volumen des mittelalterlichen Bauwerkes sollte erhalten bleiben, außerdem
musste die Klosteranlage dauerhaft auf einem bestimmten Temperaturniveau gehalten werden, um das noch feuchte Mauerwerk auszutrocknen. Die Schutzbedürftigkeit  aller Wände, die maximale Ausnutzung der vorhandenen Fläche und die Flexibilität für eventuelle Änderungen in der Ausstellungsgestaltung sollten erhalten bleiben.

Der Anteil der Modernisierungsmaßnahmen liegt bei 1,75 Millionen Euro für den Bereich Haustechnik

Sanierungsbudget: Die Europäische Union, Bund, Land und die Brandenburg stellten ein Budget von 14,1 Millionen Euro