Modernisierungsgründe

An erster Stelle der Modernisierungsmaßnahmen steht heute die energetische Sanierung zur Minimierung des Energieverbrauchs.

Weiterhin werden selbst genutzte Immobilien oft altersgerecht umgebaut, um z. B. mögliche Barrieren wie Stufen oder Sanitärräume bodeneben umzugestalten. Eine solche Reduzierung von Wohnbarrieren ermöglicht den Bewohnern eine längere Nutzbarkeit und mehr Komfort bis ins hohe Alter.

Darüber hinaus können steigender Verkehrslärm oder die Reduzierung von Laufgeräuschen innerhalb des Gebäudes die Motivation dafür sein, den Schallschutz und den Trittschallschutz der Immobilie zu verbessern oder die Neunutzung von Räumen zu Wohnzwecken, wie z. B. der Ausbau vom Dachgeschoss oder Kellerräumen zu realisieren.


Ebenfalls attraktiv, gerade für die jüngere Generation, ist die Sanierung und Umnutzung von bestehenden Industrie- und Gewerbeimmobilien in loftartige Wohnräume.


Die Notwendigkeit von Modernisierungsmaßnahmen kann auf Verschleiß oder darauf, dass der Boden, die Decken, das Bad veraltet und nicht mehr zeitgemäß sind, zurückgeführt werden.


Familiäre Veränderungen, eine unbefriedigende Raumaufteilung oder die Anpassung an moderne Wohnverhältnisse können Gründe für die Änderung des Grundrisses sein. Durch das Einziehen von neuen Wänden oder durch einen Anbau an die bestehende Immobilie kann bedarfsgerechter Wohnraum geschaffen werden.


Auch durch Umwelteinflüsse wie z. B. Sturm oder Wasserschäden können Instandsetzungsarbeiten notwendig werden. Die sinnvolle Kombination mit anderen Modernisierungsmaßnahmen kann hierbei Kosten einsparen.

Bei nahezu allen Modernisierungsmaßnahmen kann der Einbau eines Flächenheiz- und -kühlsystems direkter Bestandteil des Umbaus sein. Dabei bietet der gleichzeitige Einbau eines Flächenheiz- und -kühlsystems eine Senkung der Energiekosten, die Steigerung der Wohnqualität, des Komforts und eine Wertsteigerung der Immobilie selbst.